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Aktuelles aus dem Rennsport 

Rennberichte, Zeitungsartikel und Bilder von Jacob Erlbacher.

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Einfach losfahren klappt nicht.

Warum, weiß Jacob Erlbacher, der die legendären Gruppe C-Boliden von Gebhardt Motorsport im Rahmen der Bosch Hockenheim Historic im Gruppe C-Supercup pilotieren wird.

Nach einem Rollout am Montag am Hockenheimring muss noch viel an dem Le-Mans-Sieger von 1986 in den legendären Labatts Farben gearbeitet werden. Der Gebhardt JC 843 (Ford Cosworth 3,3 Liter Motor, Baujahr 1984, Gruppe C 2) wurde monatelang restauriert und nun war es endlich so weit. Der Böblinger Jacob Erlbacher stellte sich als Gebhardt Junior der verantwortungsvollen Aufgabe die historischen Einzelstücke von Fritz Gebhardt auf der Rennstrecke zu testen.

Zuerst ging es mit dem Labatts über den Asphalt. Starten, schalten und rollen lassen. Das Kupplungsspiel hatte noch seine Eigenheiten und so begannen an diesem Einzelstück sogleich die Anpassungen. In der Zwischenzeit ging es für Erlbacher in den roten MOMO-Gebhardt und raus auf die Parabolika, ein schnelles Teilstück er Rennstrecke. „Der Gebhardt C-88 ist genial. Er lässt sich wunderbar schalten und fahren. Man merkt, dass hier Profis am Werk waren und viel Zeit investiert wurde, um ihn so fahren zu können. Ich verstehe gut, wieso Marco Werner vor wenigen Wochen in Lemans den Sieg damit eingefahren hat. Im Frühjahr 2020 bin ich ihn zum ersten Mal in Oschersleben gefahren und auch heute war es großartig, einige Runden damit unterwegs zu sein“, freut sich Erlbacher.

Richtig viel Arbeit bereitete der neu restaurierte Labatts. Der Gebhardt JC 843 (Ford Cosworth 3,3 Liter Motor, Baujahr 1984, Gruppe C 2) verlangte dem 20-Jährigen viel an Feingefühl ab.

„Zuerst muss man bei den Sicherungsschaltern die Funktionen, die man braucht, einschalten. Erst dann lässt sich der Wagen starten. Es folgt der Mainfuse-Knopf, die Spritpumpe, Retarder- und Startknopf drücken und den Ignition-Schalter umlegen. Gleichzeitig ein bisschen Gas geben, wenn der Wagen anspringt, den Starter loslassen und nur noch den Retarder für 3 Sekunden gedrückt halten. Erst dann klappt das mit dem Losfahren“, fasst Erlbacher das Prozedere, mit dem er den Gebhardt JC 843 zum Laufen kriegt, zusammen. „Die Kupplung ist im Vergleich zu einem modernen Rennauto extrem hart und wenn man beim Starten den Gruppe-C abwürgt, darf man das ganze Prozedere noch einmal von vorne beginnen. Die Gänge liegen eng beieinander, sind schwer zu schalten und die Drehzahl gilt es natürlich auch zu beachten. Zwischengas beim Runterschalten ist wichtig und bei starkem Bremsen bleiben die Räder stehen, denn Assistenzsysteme gibt es natürlich keine.“

So hatte Erlbacher viel zu lernen, abzuarbeiten und nach jeder Runde Feedback an die Gruppe von Renningenieuren und Spezialisten vor Ort zu geben, um den Rennboliden für seinen ersten Renneinsatz fertigzumachen. "Es ist eine große Aufgabe, die wir Jacob da stellen. Er hat ein gutes Händchen für unsere historischen Schätzchen, sonst würde ich ihn auch nicht damit fahren lassen, denn weder der rote Momo und noch weniger der Labatts verzeihen Fahrfehler, “ bringt Fritz Gebhardt die Anforderungen während der Roll-outs auf den Punkt.

Für mich als Rennfahrer ist es eine besondere Ehre mit diesem einzigartigen Prototypen fahren zu dürfen. Klar bin ich schon aufgeregt und fiebere dem ersten Rennen beim Gruppe C-Supercup entgegen. Ich hoffe, dass ich davor noch einiges an Testzeit bekomme, um dann ein gutes Rennen bestreiten zu können.  

Vor 36 Jahren, im Juli 1985, waren die spektakulären Gruppe C / IMSA Fahrzeuge beim 1000 km Rennen letztmalig am Hockenheimring zu sehen und zu hören gewesen. Nun kehren sie an die badische Traditionsrennstrecke zurück.

Von 27.-29. August findet die Bosch Hockenheim Historic statt und der KW Group C Supercup wird eines der Highlights dieses Rennspektakels sein. Karten gibt es online unter https://www.hockenheim-historic.de/info/tickets/. Freie Platzwahl auf den geöffneten Tribünen und ein Besuch im Fahrerlager gehören dazu. Rollstuhlfahrer und Kinder unter 14 Jahren haben freien Eintritt.

 

Das schreibt die Kreiszeitung Böblinger Bote:

Jacob Erlbacher - Kreiszeitung Böblinger Bote - Geburtstag auf der Rennstrecke

 

Das schreibt die Sindelfinger Zeitung/Böblinger Zeitung: 

Jacob Erlbacher - Sindelfinger Zeitung/Böblinger Zeitung - Rollout am Hockenheimring

 

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