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Jacob Erlbacher
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Jacob Erlbacher und seine Sponsoren aus Böblingen - Chilioptik - Seegärtle - Loonaxx - V8-Hotel

Große Hitze, zwei Siege für Erlbacher und ein ganz besonderer Gast zu Besuch in Hockenheim

Jacob Erlbacher erwies sich als hitzeresistent. Mit Teamchef Christoph Dupré holte er sich den Sieg im Teamrennen der Dunlop 60. Die GTC Sprintrennen beendete Erlbacher auf Platz 2 hinter Dupré und dann sogar als Sieger. Mit dem Besuch von Hans und dem Kinderglückswerk e.V. waren es zwei erfolgreiche Tage für das Dupré Motorsport Team.

Erstmals in diesem Jahr war die Hitze groß. Trinken war oberstes Gebot. Eine andere Abkühlung gab es für Erlbacher nicht. Denn eine Kühlweste zu haben ist ein besonderes Privileg und bis zu diesen Renntagen auch kein Thema. Doch wenn erst einmal das Rennen startet, ist Erlbacher in seinem Element und Hitze setzt im offenbar nicht wirklich zu. Gut so, denn bei Wasserverlust lässt die Konzentration schnell nach und bei Spitzengeschwindigkeiten von 270 km/h kann das schon mal mit einem kräftigen Einschlag enden.

Von Platz zwei gingen  Erlbacher und Christoph Dupré ins Teamrennen. Die australischen Porsche-Super-Cup Fahrer Cini und Mawson mit wesentlich mehr PS unter der Haube ihres Porsches, hatten sich mit einem satten Rundenvorsprung von fast 2 Sekunden auf die Poleposition gesetzt. Doch ein schnelles Auto zu haben ist nicht alles. Strategie und Können führte das Team Dupré/Erlbacher zum Sieg. Mit einem satten Vorsprung von 1:02.274 kam Erlbacher, der den zweiten Teil des Rennens fuhr, vor dem Australier ins Ziel.  Ein perfekter Boxenstopp mit Fahrerwechsel und konstant schnelle Rundenzeiten hatten die beiden Porschepiloten nach vorne katapultiert. Zusammen mit dem zweiten Dupré Team, das mit Lukas Hein und Claus Dupré auf Platz 3 fuhren, war die Dominanz von Dupré ein klares Zeichen.

In der Qualifikation für das erste Sprintrennen glückte Erlbacher eine schnelle Runde mit 1:45.715 und startete damit auf P2 hinter Teamchef Christoph Dupré ins erste Rennen. Im Porsche mit der Nummer 63 klappte der Start für Erlbacher gut, doch lange hatte er mit dem in einer anderen Klasse fahrenden Gregor Drasal im  Lamborghini Super Trofeo zu kämpfen bis er sich freifahren konnte. Auf Platz 2 kam Erlbacher hinter Teamchef Dupré ins Ziel und so standen die beiden auch gleich noch einmal gemeinsam am Podest. In der Mitte der beiden allerding strahlte der 11-jährige Hans aus Leonberg wohl am breitesten. Zusammen mit Prinzessin Maria von Sachsen-Altenburg vom Kinderglückswerk e.V. und seinem Betreuer Bernd Huber vom Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Leonberg, vergas der begeisterte Motorsportfan seinen Kummer und steckte mit seinem Strahlen das gesamte Team an.

In der Boxengasse erlebte der Junge zusammen mit der ganzen Gefolgschaft hautnah was so ein Rennteam alles zu tun hat. Hans saß im Auto von Jacob Erlbacher, bekam das Lenkrad mit seinen vielen Knöpfen und Schaltern erklärt, fragte nach, checkte mit Erlbacher die Zeiten im Livetiming und war einfach rund um in seinem Element. „Zu Beginn war Hans noch etwas verhalten“, so Maria von Sachsen-Altenburg. „Doch nun ist er vollkommen aufgetaut. Mit Jacob versteht er sich wunderbar und ich habe ihn schon lange nicht mehr so fröhlich und gelöst gesehen.“ Genau das war der Sinn des Besuches. „Mir ist es wichtig etwas weiter zu geben“, so Erlbacher. „Ich habe das große Glück gesund zu sein, und meine Eltern ermöglichen es mir meinen Traum hier wahr werden zu lassen. Da ist es selbstverständlich etwas zurück zu geben.

Erlbacher hatte sich in der Qualifikation für das zweite Sprintrennen mit der Zeit verschätzt und musste vom letzten Platz ins Rennen gehen. „Die Zeitanzeige im Porsche war ausgefallen und so konnte ich meine Rundenzeit nicht sehen“, so Erlbacher. Aber egal. Im Dupré Porsche mit der Nummer 1 ging es nun an den Start und ins Rennen. Hans verfolgte das Rennen von der Tribüne aus und alle drückten wohl ganz fest die Daumen für „ihren“ Jacob.  Der Start klappte richtig gut und so konnte sich Erlbacher gleich um zwei Plätze verbessern und sich zu Christoph Dupré vorkämpfen.  Dann war es soweit und Erlbacher schaffte es an seinem Teamchef vorbei zu kommen. Eine tolle Leistung des jungen Fahrers.  An der Spitze fahrend steigerte sich Erlbacher weiter, fuhr sich frei und setzte sich immer weiter vom Rest des Feldes ab.

Es hätte so schön sein können. Der erste Sieg des 18-jährigen Böblingers. Leider kam es bei Christoph Dupré zu einem Unfall mit Folgen. Ein auf der Strecke liegender  Metallteil wurde zum Geschoss, zerschlug die Frontscheibe des Porsches 911 GT3 Cup und ein Glassplitter traf den Teamchef ins Auge. Mit dieser Verletzung und eingeschränkter Sicht fuhr Dupré zwar weiter, konnte aber seine üblichen Zeiten nicht halten und musste sich mit P3 zufrieden geben. Jacob fuhr seinen ersten Sieg mit einem satten Vorsprung von  8.858 Sekunden ein. Die Rundenbestzeit hatte der Deutsch-Österreicher diesmal in Runde 12 von 17 eingefahren.

Das war aber vorerst im Parc Fermé, das ist der Platz an dem die Fahrzeuge nach dem Rennen abgestellt werden, egal. Der Notarzt wartete bereits und versorgte Dupré umgehend. Die Entwarnung kam nach der Siegerehrung, die Erlbacher den bis jetzt größten „Pott“ bescherte.

Das strahlende Siegerfoto gab es somit erst danach mit Christoph Dupré. Erst da strahlte dann auch Jacob Erlbacher so richtig.

„Die perfekten Renntage  kommen wohl erst“, resümiert Erlbacher und ist froh, dass es seinem Chef, den Umständen entsprechend, gut geht. „Es ist Motorsport und erst im Ziel weiß man, ob alles gut gegangen ist, “ so Erlbacher.

2019: Jacob Erlbacher mit Christoph Dupré als Sieger im Dunlop 60 am Hockenheimring

Das schreibt die Kreiszeitung Böblinger Bote ►

Das schreiben die Leonberger Nachrichten ►

Jacob Erlbacher hat Hans und das Kinderglückswerk zu sich an die Rennstrecke eingeladen - Hockenheim 2019

Das schreiben die Stuttgarter Nachrichten ►

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